Reisetagebuch – Meldung aus dem Dschungel

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Reisetagebuch – Meldung aus dem Dschungel

Der erste Dreh, gleich im Dschungel, war unvergesslich.
Mit dem Motorboot den Amazonas hinauf, erwarteten uns vier Soldaten mit Macheten. Weißer Sandstrand voller Mini-Froesche in „Schmeißfliegengröße“. Faszinierend.
Bevor wir in die Wildnis gingen, gab’s erstmal Instruktionen. Immer in der Nähe der Soldaten bleiben, auf den Boden schauen und ein riesiger Stock als Hilfsmittel beim Durchqueren des Urwalds waren unerlässlich. Arme + Beine sollten bedeckt sein, Kopfschutz und Antibrumm gegen Moskitos auf die Haut.
Leider hat dann doch irgendein Idiot einen Baum kräftig geschüttelt, um einen Termitenbau zu stören oder so … wütender wilder Urwaldvespen-Angriff war die Folge.
Alle in Deckung! Flucht!
Tina aus der Gruppe wurde am, leider nicht bedeckten, Bein regelrecht ein Stück Haut rausgebissen. (Mein Handdesinfiziergel und Fenistilgel konnten nicht verhindern, dass Tina später ins Schiffshospital musste und die beginnende Infektion rausgeschnitten werden musste.) Ansonsten gab’s keine Zwischenfälle, nur Urwald pur. Herrlich.
Wir lernten für den Notfall Feuer zu machen, aus Palmwedeln Stricke zu flechten, um damit auf Bäume zu klettern, verschiedene Möglichkeiten Fallen zu präparieren, Notunterkünfte zu bauen und es gab Früchte zu essen, die ich nie zuvor sah. Maria, Portugiesin + meine Freundin + Begleiterin ist perfekte Dolmetscherin der hiesigen Landessprache. Urwald, ade! Wann seh ich dich wieder? …
Eure Kristina

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